16.06.2004: Unbekanntes Süditalien
Direkt unterhalb der 21 m hohen Erlöserstatue auf dem Monte S. Biagio weilt das einst berühmte Bergstädtchen Maratea. Hier liegt auch eines der letzten Badeparadiese Süditaliens.
Gestiftet wurde der weiße Koloss auf dem Monte S. Biagio 1963 von einem in Amerika zu Geld gekommenen Italiener, so erzählen die Einheimischen. Und der Sohn des großzügigen Spenders unterhält direkt am Meer ebenfalls ein kleines Kunstwerk: das Hotel Illicini mit nur fünf Zimmern, einem eigenen Strand und viel Platz unter Myrten- und Johannisbrotbäumen.
Direkt davor liegen zahlreiche Felsbrocken und kleine Inselchen im kobaltblauen Wasser. Schnorchler und Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten; für Entdeckungshungrige gibt es beim Hotel Kanus zu mieten, mit denen auch die weiter im Meer gelegenen Inseln umrundet werden können.
Der Küstenabschnitt Illicini liegt unterhalb des idyllischen 5.000-Einwohner-Städtchens Maratea, das zur Region Basilikata gehört. Mit seinen engen Gassen, Plätzen, Bars, exquisiten Restaurants und herrschaftlichen Villen verbreitet der im 13. Jahrhundert gegründete Ort noch heute die Zauberkraft des Mezzogiorno.
Mittelpunkt der historischen Altstadt bildet die Piazza Buraglia, von der aus sich das Zentrum Marateas gut zu Fuß erkunden lässt. Über Treppengassen erreicht man die Piazza S. Maria Maggiore mit der Chiesa Madre. Von der Piazza S. Maria Maggiore führen Treppen in den ursprünglichen Ortsteil von Maratea. Weitere Informationen über Maratea ...
Ausflugsziele in der Umgebung
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Stadt Matera, die von der UNESCO 1993 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Seit Jahrzehnten lenken die Sassi von Matera, eine der ältesten und außergewöhnlichsten Ansiedlungen der Welt, die Aufmerksamkeit vieler Forscher und Künstler auf sich. Die Höhlenwohnungen, die noch bis in die 1950-er Jahre hinein bewohnt wurden, sind direkt aus den Tuffsteinfelsen ausgehöhlt und zählen heute zu den größten Touristenattraktionen im südlichen Italien.
Der malerische Ort Rivello wurde wegen seiner herrlichen Lage und der gut erhaltenen Architektur zum Nationaldenkmal erklärt. Die Altstadt fasziniert mit ihren byzantinischen, mittelalterlichen und barocken Bauten. Besonders sehenswert sind die Kirchen S. Nicola dei Greci und S. Maria del Poggio sowie der ehemalige Convento S. Antonio di Padova.
Mit knapp 2.000 km2 ist der um das Pollino-Massiv gelegene Parco del Pollino der größte Nationalpark Italiens. Er bietet – neben unberührter Natur und beschaulichen Bergorten – ideale Bedingungen zum Wandern und Mountainbiken.
Auch der Nationalpark Cilento ist von Maratea nur 30 km entfernt. Mit seinen rund 100 km Küste, 200 meist mittelalterlichen Dörfern und Bergen bis 1.900 m Höhe gehört der Cilento zu den reizvollsten Gegenden Süditaliens. Weite Teile wurden in den 1990-er Jahren zum Nationalpark und zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
Ausgewählte Ferienunterkünfte
Wer seinen Urlaub im ursprünglichen Teil Süditaliens verbringen möchte, findet in Maratea und im Cilento charaktervolle Landgüter, Ferienhäuser, Ferienappartements und Hotels in Meeresnähe – in der Nebensaison ab knapp 300 Euro / Woche. Unser Tipp in Maratea: Hotel Illicini, direkt am Strand, ab 255 Euro/Woche inkl. Frühstück. Unser Tipp in Maratea: Hotel Illicini, direkt am Strand, ab 255 Euro/Woche inkl. Frühstück.
Buchungen und Informationen:
Cilentano - M. Baldauf & R. Mankau GbR, Margaretenstr. 14, D-93047 Regensburg, Tel. (0941) 567646-0, Fax -1, E-mail: info@cilento-ferien.de, Internet: www.cilento-ferien.de.
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