Unbekanntes Süditalien: der Cilento


14.07.2006: Meer, Berge, griechische Tempel...

Natur, Kultur, Meer und Erholung ... Eine Region, die alles auf einmal bietet, ist im Süden Italiens zu finden: Der Cilento wurde in den 1990er Jahren zum Nationalpark und zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Auch in 2006 wurden zahlreiche Strände im Cilento mit der begehrten "bandiera blu" für sauberste Wasserqualität ausgezeichnet.

Im Mündungsgebiet des Seles zeugen noch heute jene "plumpen, kegelförmigen Kolonnen, fast angreifend, wenn nicht sogar erschreckend" - wie Goethe bei seiner Italienreise 1787 schrieb - von bedeutender antiker Vergangenheit: Drei der best erhaltenen, etwa 2.500 Jahre alten griechischen Tempel in Paestum bilden anderthalb Autostunden südlich von Neapel die würdevolle Eingangspforte zum Cilento. In der Umgebung leben heute auch jene berühmten Wasserbüffel, deren Milch zum traditionellen "Mozzarella di bufala" verarbeitet wird. Zwischen Paestum im Norden, Sapri im Süden und dem Diano-Tal im Osten erstreckt sich das fast vergessene, aber äußerst reizvolle Cilento-Gebiet: mit rund 100 km Küste, Bergen bis 2.000 m Höhe und 200 kleinen, meist mittelalterlichen Dörfern.

Wo Italien noch Italien ist

Noch immer ist der Cilento nur wenigen Deutschen bekannt. Wer hier Urlaub macht, legt Wert auf Erholung abseits der Massen, ein sauberes Meer, will Kultur, Land und Leute kennen lernen - dort, wo Italien eben noch Italien ist. Außerhalb der Monate Juli und August ist sogar die Küste mit ihren Fels- und Sandstränden, Buchten und Grotten fast menschenleer. Im Landesinneren leben die Menschen noch heute überwiegend von der Landwirtschaft, die Männer trinken ihren Cappucino oder Caffè in den Bars - die Zeit scheint stehen geblieben.
Neben Ausflügen zu antiken Stätten oder mittelalterlichen Bergdörfern ist auch eine Fahrt mit dem Fischerboot an einsame Sandstrände oder zu den Meeresgrotten von besonderem Reiz: Nicht nur auf Capri, sondern auch am Palinuro-Kap im Süden des Cilento lockt eine "Blaue Grotte". Wer einen Aktiv-Urlaub vorzieht, wird sich mit Wanderungen, Radtouren, Reit- oder Tauchausflügen fit halten.
Dass der Cilento ein besonderes Stück Italien ist, belegt seine Ernennung zum Nationalpark, die Flora und Fauna - vom Wolf bis zum Königsadler - unter Schutz stellt. Aufgrund bedeutender Kulturgüter - wie Paestum, der antiken Philosophenstadt Velia oder dem Kartäuserkloster in Padula - wurde das Gebiet 1998 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

"bandiera blu" - weltmeisterliche Wasserqualität im Cilento

Auch im Jahr 2006 haben zahlreiche Strände im Cilento die heißbegehrte "bandiera blu", die italienische Auszeichnung für saubere Strände und sauberes Wasser, erhalten: Agropoli, Castellabate, Acciaroli e Pioppi di Pollica, Ascea, Palinuro und Sapri. Die Liste für ganz Italien ist im Internet unter http://www.feeitalia.org abrufbar.

Gruppenwanderungen im Herbst 2006

Cilentano bietet allen Wanderfreunden im Herbst 7-tägige Wanderungen in Kleingruppen an. Salvatore Calicchio, engagierter Lehrer und Wanderführer aus Leidenschaft, bringt den Wanderern Brauchtum, Geschichte und Natur des Cilento näher.

Ausgewählte Ferienunterkünfte

Die Ausweisung zum Nationalpark konnte im Cilento die sonst üblichen Bettenburgen verhindern. Alle Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Landgüter und Hotels im Cilentano-Angebot wurden persönlich besichtigt und ausgewählt. Unser Tipp an Ostern: Ferienwohnungen mit Flair in der Villa Torre delle Viole, nur 100 m zum Sandstrand und 200 m zum Centro Storico von Marina di Camerota, ab 285 Euro pro Woche.

Buchungen und Informationen:
Cilentano - M. Baldauf & R. Mankau GbR, Margaretenstr. 14, D-93047 Regensburg, Tel. (0941) 567646-0, Fax -1, E-mail: info@cilento-ferien.de, Internet: www.cilento-ferien.de.

Ansprechpartner für die Presse:
Raphael Mankau, Tel. (08841) 6277691.
Fotomaterial zum kostenlosen Abdruck erhalten Sie auf Anfrage sowie in unserem Downloadbereich.

Cilentano ist Mitglied im »forum anders reisen«, einer Organisation von Reiseveranstaltern, die sich dem sanften Tourismus verpflichtet fühlen.

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