08.12.2004: Meer, Berge, griechische Tempel...
Natur, Kultur, Meer und Erholung ... Eine Region, die alles auf einmal bietet, ist im Süden Italiens zu finden: Der Cilento wurde 1991 zum Nationalpark, vor sechs Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
Im Mündungsgebiet des Seles zeugen noch heute jene „plumpen, kegelförmigen Kolonnen, fast angreifend, wenn nicht sogar erschreckend“ – wie Goethe bei seiner Italienreise 1787 schrieb – von bedeutender antiker Vergangenheit: Drei der best erhaltenen, etwa 2.500 Jahre alten griechischen Tempel in Paestum bilden anderthalb Autostunden südlich von Neapel die würdevolle Eingangspforte zum Cilento. In der Umgebung leben heute auch jene berühmten Wasserbüffel, deren Milch zum traditionellen „Mozzarella di bufala“ verarbeitet wird.
Zwischen Paestum im Norden, Sapri im Süden und dem Diano-Tal im Osten erstreckt sich das fast vergessene, aber äußerst reizvolle Cilento-Gebiet: mit rund 100 km Küste, Bergen bis 2.000 m Höhe und 200 kleinen, meist mittelalterlichen Dörfern.
Wo Italien noch Italien ist
Noch immer ist der Cilento nur wenigen Deutschen bekannt. Wer hier Urlaub macht, legt Wert auf Erholung abseits der Massen, ein sauberes Meer, will Kultur, Land und Leute kennen lernen – dort, wo Italien eben noch Italien ist. Außerhalb der Monate Juli und August ist sogar die Küste mit ihren Fels- und Sandstränden, Buchten und Grotten fast menschenleer. Im Landesinneren leben die Menschen noch heute überwiegend von der Landwirtschaft, die Männer trinken ihren Cappucino oder Caffè in den Bars – die Zeit scheint stehen geblieben.
Neben Ausflügen zu antiken Stätten oder mittelalterlichen Bergdörfern ist auch eine Fahrt mit dem Fischerboot an einsame Sandstrände oder zu den Meeresgrotten von besonderem Reiz: Nicht nur auf Capri, sondern auch am Palinuro-Kap im Süden des Cilento lockt eine „Blaue Grotte“. Wer einen Aktiv-Urlaub vorzieht, wird sich mit Wanderungen, Radtouren, Reit- oder Tauchausflügen fit halten.
Dass der Cilento ein besonderes Stück Italien ist, belegt seine Ernennung zum Nationalpark, die Flora und Fauna – vom Wolf bis zum Königsadler – unter Schutz stellt. Aufgrund bedeutender Kulturgüter – wie Paestum, der antiken Philosophenstadt Velia oder dem Kartäuserkloster in Padula – wurde das Gebiet 1998 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
Gruppenwanderungen und Radtouren 2005
Mit seiner Blütenpracht und seinem überall sprießenden Grün ist der Frühling ein idealer Moment zum Wandern und Radfahren.
Wie schon in den Vorjahren, so bietet Cilentano allen Wanderfreunden auch im Frühjahr und Herbst 2004 wieder 7-tägige Wanderungen in Kleingruppen an. Salvatore Calicchio, engagierter Lehrer aus Camerota und Wanderführer aus Leidenschaft, führt die Gruppe und bringt den Wanderern Brauchtum, Geschichte und Natur des Cilento näher.
Zum ersten Mal bietet Cilentano im April auch 7-tägige Gruppenreisen mit dem Rennrad an. Die sechs abwechslungsreichen Tagestouren zwischen 50 und 120 km führen u.a. entlang der Küste und durch mittelalterliche Dörfer.
Ausgewählte Ferienunterkünfte
Wer seinen Urlaub im ursprünglichen Teil Süditaliens verbringen möchte, findet im Cilento charaktervolle Landgüter, Ferienhäuser, Ferienappartements und Hotels in Meeresnähe.
Unser Tipp im Frühjahr: Ferienwohnungen in der Villa Torre delle Viole, nur 100 m vom feinen Sandstrand, ab 285 Euro/Woche.
Buchungen und Informationen:
Cilentano - M. Baldauf & R. Mankau GbR, Margaretenstr. 14, D-93047 Regensburg, Tel. (0941) 567646-0, Fax -1, E-mail: info@cilento-ferien.de, Internet: www.cilento-ferien.de.
Ansprechpartner für die Presse:
Raphael Mankau, Tel. (08841) 6277691.
Fotomaterial zum kostenlosen Abdruck erhalten Sie auf Anfrage sowie in unserem Downloadbereich.
Cilentano ist Mitglied im »forum anders reisen«, einer Organisation von Reiseveranstaltern, die sich dem sanften Tourismus verpflichtet fühlen.
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