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Radtouren-Tipps von Peter Amann


"Für Rennradfahrer ist der Cilento wie Mallorca ohne Rummel. Das wird auch so bleiben, selbst wenn der Giro d'Italia öfters durch das Nationalpark-Gebiet führt."

 

Radtouren-Tipps von Peter Amann


"Für Rennradfahrer ist der Cilento wie Mallorca ohne Rummel. Das wird auch so bleiben, selbst wenn der Giro d'Italia öfters durch das Nationalpark-Gebiet führt."

In seinem Aktiv-Reiseführer "Cilento aktiv mit Costa di Maratea" beschreibt der Süditalien-Experte, Wanderführer und Publizist Peter Amann zehn Radtouren.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors dürfen wir Ihnen diese Touren kurz vorstellen. Ausführliche Informationen zum Rennradfahren und Mountainbiken im Cilento sowie den jeweiligen Radtouren (inkl. ausführlichem Höhenmeter-Schaubild) finden Sie in besagtem Buch.

Tipp: Unsere Kunden erhalten mit ihrer Cilento-Buchung ein Exemplar des Titels Cilento aktiv mit Costa di Maratea.

Der perfekte Ort für eine Rast ist das beschauliche Ogliastro Marina.

1. Meer und Monte Stella

Folgen wir nur der Küstenstraße, handelt es sich um eine ideale Einstiegstour. Möglich ist auch ein Abstecher über Og­liastro Marina zur Punta Licosa. Etwas mehr Puste erfordert die Rückfahrt über die nördlichen Ausläufer des Monte della Stella. Beste Aussichten sind in jedem Fall garantiert.  

Start/Ziel: Marina di Casal Velino.
Dauer: 3 Std.
Länge: 70 km.

Die dorischen Tempel von Paestum haben bereits Goethe begeistert.

2. Über alle Berge nach Paestum

Nichts für Ungeübte, für den sportlichen Aktivurlauber allerdings ein Leckerbissen. Zeit braucht man für den Besuch der berühmten Tempel von Paestum. Eine aussichtsreiche Höhenstraße führt über Capáccio, die mittelalterliche Nachfolge­siedlung Paestums, zurück ins Alento-Tal.  

Start/Ziel: Marina di Casal Velino.
Länge: 105 km.
Dauer: 5 Std.

In Casalvelino beginnt die Cilentissima-Tour.

3. Cilentissima – über den Sentinella-Pass

Die ultimative Herausforderung für kon­ditionsstarke Könner! Radsport pur auf perfekt asphaltierten, meist verkehrs­armen Straßen und Belvedere satt. Die 230 km lange Runde mit Giro d'Italia-Niveau wartet mit fünf Bergen und 2.400 Höhenmetern auf. Am Passo della Sentinella erreichen wir knapp die 1.000 m-Grenze.

Start/Ziel: Marina di Casal Velino.
Dauer: 10 Std.
Länge: 192 km.

Santa Maria di Castellabate ist ein Fischer-Borgo mit viel Flair und kilometerlangen Sandstränden.

4. Auf der Küstenstraße

Viel Meer und viele Kilometer. Von Marina di Camerota geht es immer die Küsten­straße entlang bis S. Maria di Castellaba­te und anschließend wieder zurück. Eine Tour auch für schlechtes Wetter, nur nicht an Wochenenden oder im Hochsommer!  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 6 – 7 Std.
Länge: 144 km.

Panoramareiche Küstenstraße zwischen Marina di Camerota und Palinuro.

5. Mingardo- und Lambrotal

Gute Einstiegstour, um die Küstenstra­ße einzufahren und das Hinterland von Palinuro zu erkunden. Das nächste Mal locken vielleicht die Serpentinen von Licusati. Spaß und Überblick bringt die Abfahrt von Centola nach Palinuro.  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 2 Std.
Länge: 41 km.

6. Zwischen Mingardo und Fiumarella

Zu beiden Seiten von Palinuro locken herrliche Sandstrände. Im Hinterland fah­ren wir durch schattige Kastanienwälder, Olivenhaine und freundliche Bergorte. Ge­gen den Durst helfen nette Bars und kühle Wasserbrunnen unterwegs. Als Draufgabe gibt es Andreas Heinbokels Lieblingsab­fahrt von Catona nach Terradura.  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 5 Std. 30 Min.
Länge: 104 km.

Abfahrt von Catona (Kundenfoto Schlesies).
Blick auf das Capo Palinuro.
Pisciotta ist eines der schönsten Bergdörfer im Cilento.

7. Terradura und Ródio

Die Küstenstraße bietet einen fantas­tischen Ausblick auf das Meer. Durch Olivenhaine geht es von Ascea bergauf bis Catona – eine Traumstrecke, die wir bei Radtour 6 als Abfahrt genießen. Auf der Fahrt vorbei an Ródio ist Zeit für eine Pause in Pisciotta. Wer mehr Berge mag, macht auf dem Rückweg nach Marina di Camerota einfach einen Schlenker, z. B. über San Nicola, Foria und Centola.  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 5 Std.
Länge: 78 km.

Im Landesinneren erwarten Sie abwechslungsreiche Etappen.

8. Am Fuße des Monte Sacro

Die ideale Radtour für Freunde langgezo­gener, nicht allzu steiler Anstiege. Nach der schönen Küstenstrecke folgen wir im Landesinneren der landschaftlich reizvol­len alten S.S. 18, die seit Eröffnung der Schnellstraße fast frei von Ver­kehr ist.  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 6 Std.
Länge: 111 km.

9. Um den Monte Bulgherìa

Ein weiter Bogen ins Landesinnere und viele Punkte für die Bergwertung. Statt Power-Schoko-Riegel gibt es in Torre Orsáia leckeren Honig! Atemberaubend ist die Serpentinen-Abfahrt von Lentisco­sa zurück nach Marina di Camerota.  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 6 – 7 Std.
Länge: 98 km.

Lohn für die Mühen ist ein grandioser Ausblick (Kundenfoto Michael H.).
Das Mingardo-Tal erfordert Kondition.
Scário am Golf von Policastro (Kundenfoto Huber).

10. Nach Scário an den Golf von Policastro

Durch alpine Bergeinsamkeit gelangen wir an den Golf von Policastro, ein Stück Schweiz in Süditalien. Vier rasante Ab­fahrten und ein extremer Anstieg nach San Giovanni a Piro stehen auf dem Programm.  

Start/Ziel: Marina di Camerota.
Dauer: 5 – 6 Std.
Länge: 102 km.