0941 / 56 76 460

Klima & Natur im Cilento

Bisher ist der Cilento dem Massentourismus entkommen und präsentiert sich heute als Stück weitgehend unversehrter Natur.

Das Klima ist ganzjährig angenehm. Baden ist von Ende April bis Anfang November möglich. Zum Wandern bietet sich die Nebensaison an.

 

Klima & Natur im Cilento

Bisher ist der Cilento dem Massentourismus entkommen und präsentiert sich heute als Stück weitgehend unversehrter Natur.

Das Klima ist ganzjährig angenehm. Baden ist von Ende April bis Anfang November möglich. Zum Wandern bietet sich die Nebensaison an.

Angenehmes Mittelmeer-Klima

Mit dem Cilento beginnt Italiens südlichste Klimazone. Doch selbst in den heißen Sommermonaten Juli und August sorgen oftmals Winde aus den Bergen, wo die Luft trockener ist, für ein angenehmes Klima. Die Temperaturen sind auch im Winter mild.

Baden ist von Ende April bis Anfang November möglich. Zum Wandern bietet sich insbesondere die Nebensaison an - mit angenehmen Luft- und Wassertemperaturen.

Klimatabelle

Temperatur Tag, Temperatur Wasser, Sonnenstunden:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
J F M A M J J A S O N D
  °C Tag 12 13 15 18 22 26 29 29 26 22 17 14
  °C Wasser 14 13 14 15 18 21 24 25 23 21 18 16
  Sonnenstunden 4 5 5 7 8 9 10 10 8 6 4 3

Unberührte Natur

Bisher ist der Cilento dem Massentourismus entkommen und präsentiert sich heute als Stück weitgehend unversehrter Natur. Große Teile wurden 1991 zum Nationalpark erklärt: ein 181.000 ha großes Gebiet von den Alburni-Bergen im Norden bis hin zur Küste im Süden.

Seitdem das Gebiet unter Schutz steht, ist die Tier- und Pflanzenwelt noch größer und vielfältiger geworden: Sie reicht heute von verschiedenen Specht-Arten, Grasmücken, Schwarzkehlchen, Reihern, Königsadlern bis hin zu Schmetterlingen, Wildschweinen, Füchsen, Wölfen und Fischottern (in der 3,4 km langen Calore-Schlucht bei Felitto leben über 60% der italienischen Fischotter!); von Knabenkraut, Veilchen, Ragwurzen, Anemonen bis hin zu verschiedenen Primelarten (Primula Palinurensis!).

Bei Marina di Camerota im Süden und Santa Maria di Castellabate im Norden existieren Meeresparke.

Im bzw. am Rande des Cilento unterhält die Naturschutzorganisation WWF zwei Schutzgebiete:

Symbol des "Parco del Persano" (nahe Serre, nördlich des Cilento) ist der Fischotter, "biologischer Indikator" für Wasserqualität und Lebensraum. Der "Herr des Flusses" ist schwierig zu beobachten, aber seinen Spuren kann man ab und zu begegnen. Weiden, Erlen und Rohrgewächse kennzeichnen die Vegetation nahe des Flusses Sele; aber auch Pappeln, Narzissen, Iris u.a. wachsen im Schutzgebiet. Andere hier lebende Säugetiere neben den Fischottern sind Iltisse, Wiesel, Dachse und Wildschweine. Den Winter über finden sich hier Tausende von Wasservögeln wie Reiher, Kormorane und Enten; im Frühling u.a. auch der braune Milan. Im Wasser tummelt sich eine reichhaltige Fischfauna.

Im Süden des Cilento, bei Morigerati, befindet sich der 1995 gegründete "Parco del Bussento". Am Fuße der Schlucht, in eindrucksvoller Landschaft, fließt der Bussento; sein Ufer ist mit Moosen, Farnen, Weiden und Erlen bewachsen. Unter anderem werden die Hänge von Steineichen und Eschen geschmückt, aber auch von der Macchia. Viele hier heimische, auch bedrohte Tierarten beweisen die Schutzbedürftigkeit dieses wertvollen Ökosystems: Sogar Wildkatzen und Wölfe haben hier ihren Lebensraum. Die Lüfte werden von Habichten, Turmfalken und Milanen bewohnt, im Wasser des Bussento leben u.a. Forellen, Krebse, Krabben und auch Fischotter.

Beide WWF-Projekte können besichtigt werden.

Cilento Blütenkalender

Der Cilento erfreut Naturliebhaber mit einer reichhaltigen Flora. Unser Blütenkalender zeigt Ihnen, welche Blumen (Auswahl) zu welcher Jahreszeit blühen.

Eine Besonderheit ist am legendenumwobenen Palinuro-Kap zu finden: Hier wächst die Primula Palinurensis, die auch Symbol des Nationalparks ist.

Zum Blütenkalender (pdf)...